Aktuelles

Integrationsbeirat spendet für den Hospizverein

1150 Euro hat der Integrationsbeirat dem Hospizverein übergeben. Zusammengekommen ist die Spende im Rahmen des asiatischen Neujahresfests am 17. Februar im Pfarrheim St. Konrad, welches der Beirat veranstaltet hatte.

Die Einnahmen aus der Tombola werden nun für einen guten Zweck eingesetzt. „Wir freuen uns, dem Hospizverein dieses Geld übergeben zu können“, sagt Serap Kengal in ihrer Rolle als Vorsitzende des fünfköpfigen Integrationsbeirates. Dr. Johannes Spes, Vorsitzender des Hospizvereins, nahm den Scheck dankend an. Der Mediziner leitet die Palliativstation, die im Kreisklinikum Altötting angesiedelt ist. Mit dem Geld kann betroffenen Menschen mit Migrationshintergrund beispielsweise ein Dolmetscher zur Seite gestellt werden, damit die Verständigung in solchen Ausnahmesituationen besser klappt.

 

 

 

Bei der Spendenübergabe: Lela Temouri (v.l.), Serap Kengal (Vorsitzende Integrationsbeirat Burghausen), Dr. Larisa Glazunova, Dr. Johannes Spes (Vorsitzender des Hospizvereins), Stefan Vuradin, Thao Do-Hoang und Ute Hauptenbuchner (Hospizverein).

Klopfersänger sammeln 1270 Euro für guten Zweck

Lesen Sie hier den ganzen Bericht | Quelle PNP 10.03.2018

Damit Todkranke weniger leiden müssen

Lionsclub unterstützt Palliativabteilung an der Kreisklinik und den Hospizverein

Scheckübergabe im Raum der Stille auf der Palliativstation der Kreisklinik Altötting: (von links) Onkologe und Palliativmediziner Dr. Johannes Spes, Engelbert Leiss-Huber vom Lionsclub-Hilfswerk, Einsatzleiterin Ute Hauptenbuchner vom Hospizverein und Robert Brendtner, Präsident des Lionsclub Altötting-Mühldorf. − Foto: Schwarz
Scheckübergabe im Raum der Stille auf der Palliativstation der Kreisklinik Altötting: (von links) Onkologe und Palliativmediziner Dr. Johannes Spes, Engelbert Leiss-Huber vom Lionsclub-Hilfswerk, Einsatzleiterin Ute Hauptenbuchner vom Hospizverein und Robert Brendtner, Präsident des Lionsclub Altötting-Mühldorf. Foto: Schwarz

Welch große und segensreiche Bedeutung Palliativmedizin und begleitend die Hospizbewegung für die letzte Phase des Lebens von unheilbar Todkranken haben, wird gesellschaftlich und politisch immer mehr erkannt und gewüdigt. Jüngstes Zeichen dafür ist auch eine weitere Spende des Lionsclubs Altötting-Burghausen, die dessen Präsident Robert Brendtner und Engelbert Leiss-Huber, Vorsitzender des Lions-Hilfswerks, an Dr. Johannes Spes, Leiter der Onkologie und der Palliativmedizin-Abteilung an der Kreisklinik sowie gleichzeitig Vorsitzender des Hospizvereins im Landkreis Altötting, und an Ute Hauptenbuchner, Einsatzleiterin beim Hospizverein, übergeben haben. Der Spendenbetrag von 7000 Euro geht zu gleichen Teilen an die Palliativabteilung und an den Hospizverein.

Wie Vorsitzender Brendtner und Prof. Ronald Schmid, langjähriger Chefarzt für Kindermedizin und Lions-Mitglied, betonen, wollten Mitglieder ihrer Organisation, die jüngst in der Betreuung kranker Angehöriger „gute Erfahrungen“ gemacht hätten, „etwas zurückgeben“ an diese Institutionen. Die Patienten würden hier in Altötting „auf Weltniveau“ versorgt – medizinisch ebenso wie in der persönlichen Zugewandtheit seitens der Ärzte und Pfleger. Hier werde die Idealvorstellung gelebt und realisiert, dass kein Patient unmäßige, unerträgliche Schmerzen erleiden müsse.

Bei den Verantwortlichen im Landkreis sei das Verständnis groß für eine menschenwürdige Versorgung Todkranker; dies manifestiere sich auch in der Tatsache, dass an der Kreisklinik Altötting seit 2005 Palliativversorgung angeboten wird und seit 2008 acht Betten zur Verfügung stehen – mit enger Anbindung an die Onkologie, mit entsprechendem Überbau wie der Aufnahme ins zugehörige Fachprogramm und mit der Qualifikation zur medizinischen Zusatzweiterbildung.

Palliativmedizin und Hospizarbeit bedeuten, Schmerzen und andere Krankheitsbeschwerden medikamentös zu beherrschen sowie der Versorgung psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität einzuräumen. „Das ist zeitintensiv und kostet Geld, das wir nicht zu 100 Prozent erstattet bekommen“, bringt Dr. Johannes Spes das Problem auf den Punkt. Die operative und politische Klinikführung akzeptiere dies vollumfänglich; die Eigenmittel würden allzeit und ohne Diskussion aufgebracht. Und auch der Gesetzgeber arbeite an Änderungen und Verbesserungen – aus rechtlicher Perspektive, wenn es etwa um assistierten Suizid geht, und auch monetär.

Bis dies letztgültig greift, sind Palliativmedizin und Hospizverein auch auf Spenden angewiesen – etwa um Fortbildungen oder Fachkongress-Besuche zu bezahlen; damit das segensreiche Wirken nicht aus Geldgründen eingeschränkt wird oder gar endet. – ecs

Bis zuletzt in Würde leben

Info-Veranstaltung des Hospizvereins im Landkreis Altötting e.V.“ Ehrenamtliche sind tragende Säule

Zu einem "Informationsabend zur Hospizarbeit luden der Vorsitzende des Hospizvereins im Landkreis Altötting, Dr. Johannes Spes (2.v.li.), mit Vorstandsmitglied, Jurist und Notar Michael Habel und den Einsatzleiterinnen Ute Hauptenbuchner und Rita Hauptenbuchner (re.) ins Klaraheim ein. − Foto: Fischer
Zu einem „Informationsabend zur Hospizarbeit luden der Vorsitzende des Hospizvereins im Landkreis Altötting, Dr. Johannes Spes (2.v.li.), mit Vorstandsmitglied, Jurist und Notar Michael Habel und den Einsatzleiterinnen Ute Hauptenbuchner und Rita Hauptenbuchner (re.) ins Klaraheim ein.  Foto: Fischer

„Schwerkranke Menschen brauchen Trost, Betreuung und eine wirksame Behandlung ihrer Beschwerden“, weiß der Palliativmediziner. Wie er ausführte, habe sich in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren in der Betreuung Schwerstkranker und Sterbender viel getan. Doch die verhaltene Resonanz auf die Veranstaltung zeigte erneut, dass sich die Gesellschaft nur ungern mit den Themen Tod und Sterben auseinandersetzt.

Geschweige denn, sich dafür unentgeltlich engagiert. 41 ehrenamtliche Hospizbegleiter gibt es derzeit beim Hospizverein. Genau sie seien aber die „tragende Säule“ des auf Spenden angewiesenen Vereins, wie der Vorsitzende betonte. „Es ist nicht allein die Apparatemedizin hilfreich für den Patienten. Die spirituelle und psychosoziale Begleitung sind ebenbürtig.“ Die aufopfernde Tätigkeit der Ehrenamtlichen sei außerordentlich wichtig. Wenn die Patienten dadurch wieder Mut schöpfen können, aus scheinbar ausweglosen Situationen wieder einen Lichtblick sehen oder wenn sie mit sachlicher Hilfe ein Stück weiter kommen können.

Etwa 4500 Stunden im Jahr sind die Hospizhelfer des 1997 gegründeten Vereins im ambulanten und stationären Bereich im Einsatz. 43000 Kilometer legen sie jährlich mit den vom Lions Club Neuötting finanzierten Dienstautos oder ihren Privatautos im Landkreis zurück. Oft ist es aber nicht nur der Sterbende, der die Hilfe der Hospizbetreuer so dringend braucht. „Zeit nehmen wir uns vor allem auch für die Angehörigen“, schilderte Einsatzleiterin Ute Hauptenbuchner.

Neben der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung leistet der Verein viele Dienste wie Beratungen im Hinblick auf Vollmachten und Patientenverfügungen, offene Trauergruppen und Selbsthilfegruppen für Schmerz- und Fibromyalgiepatienten. Das „Hospiz Café“ im Klaraheim lädt einmal die Woche bei Kaffee und Kuchen zu Gesprächen ein.

Regelmäßige Fortbildungen und Kurse gibt es im Rahmen des Palliativen Versorgungsnetzwerkes im Landkreis Altötting (PVN) für die Hospizbegleiter, aber auch für Ãrzte und Altenpflegehelfer. Das Kooperationsprojekt des Hospizvereins im Landkreis Altötting und der Kreiskliniken Altötting-Burghausen wurde 2005 zur Verbesserung der palliativmedizinischen und palliativpflegerischen Versorgung in der Region gegründet. „Mittlerweile ist das Tabu-Thema aber auch in der großen Politik angekommen“, schöpft Dr. Spes – mit Blick auf das 2015 verabschiedete, neue Hospiz- und Palliativgesetz – weiter Hoffnung, dass alle Menschen ein Leben in Würde bis zuletzt erfahren können.

Alz Kies und Recycling GmbH spendet an den Hospizverein im Landkreis Altötting e.V.

Dieter Wolfmeier, Geschäftsführer der Alz Kies und Recycling GmbH überreichte eine Spende in Höhe von 3.000 Euro an den Hospizverein im Landkreis Altötting e.V.

Der Hospizverein im Landkreis Altötting e.V. hat sich die Begleitung Schwerstkranker und Trauernder zur Aufgabe gemacht. Doch ohne Spenden ist die ehrenamtliche Arbeit nicht möglich. Umso mehr freute sich Vorsitzender Dr. med. Johannes Spes über die Spende in Höhe von  3.000 Euro, die Geschäftsführer Dieter Wolfmeier dem Hospizverein zugedacht hat. Die Spendensumme wird unter anderem zur Schulung und Weiterbildung der ehrenamtlichen Helferinnen verwendet werden. Der Hospizverein Altötting bedankt sich ganz herzlich für diese großzügige Spende.

 

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 2100 Euro kamen beim Adventssingen zusammen

Das ist das Ergebnis des diesjährigen alpenländischen Adventssingens, das Gabi (l.) und Bernhard Grave (r.) im Zweijahresturnus organisieren. „500 Leute waren da, die Kirche war voll“, strahlt Gabi Grave, wenn sie vom Konzert berichtet. Das Benefizkonzert in der Konrad-Kirche hat zahlreiche Fans aus der ganzen Region. In diesem Jahr traten vor Weihnachten fünf Künstlergruppen auf: Edinger Vierg‘ sang, Burghauser Maultrommelmusik, die Rottaler Sänger, Vilsleit‘ n Musi und die Lindacher Weisenbläser. Nun haben die Organisatoren Grave den Scheck über 2100 Euro an Prof. Michael Kraus (Mitte) vom Hospizverein Altötting übergeben. Gabi Grave war selbst Grüdungsmitglied des Vereins und kann die wichtige, ehrenamtliche Arbeit, die dort geleistet wird, nicht genug loben. „Der Hospizverein hat in den vergangen 20 Jahren sehr viel bewegt. Damals gab es kein Palliativzimmer, es gab keine Sterbebegleitung. Deshalb sollte man den Verein unterstützen“, findet Grave. Bereits zum dritten Mal gehen die Spenden an den Hospizverein. „Unsere Mitarbeiterinnen arbeiten zwar ehrenamtlich, doch wir haben weitere Kosten wie Miete, Fahrgeld und auch Supervision für unsere Ehrenamtlichen“, erklärt Kraus. „Das ist wichtig, denn diese Tätigkeit kann eben schon auch aufs eigene Gemüt schlagen.“ Umso wichtiger sind für den Hospizverein Altötting mit seinen 42 ehrenamtlichen Sterbebegleiterinnen Spenden wir die aus dem Adventssingen.

Musik trifft Glauben

Alpenländisches Benefizkonzert lockt viele Besucher in die St. Konrad Kirche

Als Maria übers Gebirge ging" singen die vier Männer der "Rottaler Sänger" (rechts) in Gitarrenbegleitung der "Vilsleitn´Musi" (links). − Foto: Stanley
Als Maria übers Gebirge ging“ singen die vier Männer der „Rottaler Sänger“ (rechts) in Gitarrenbegleitung der „Vilsleitn´Musi“ (links). − Foto: Stanley

Burghausen. Stressig empfinden viele Menschen die vorweihnachtliche Zeit. Ein besinnliches Gegenprogramm boten am Sonntagnachmittag fünf Musikgruppen bei einem alpenländischen Adventsingen. „Einstimmen in den Advent – Auf dem Weg nach Bethlehem“ lautete das Motto des fast eineinhalbstündigen Konzerts in der St.-Konrad-Kirche. Knapp 500 Besucher lauschten der gelungenen Mischung aus volkstümlichem Gesang, Instrumentalklängen und zum Nachdenken anregenden Texten. Anstatt Eintritt und Gage gab es einen Spendenaufruf für den Hospizverein im Landkreis Altötting, der 2100 Euro einbrachte.

Lediglich zwei Scheinwerfer und einige Kerzen illuminierten den Altarraum der Konradkirche mäßig. Um den Altar platzierten sich die fünf Künstlergruppen, die immer wieder abwechselnd eines ihrer insgesamt 20 Stücke darbrachten. Für den roten Faden sorgte Sprecher Hans Rieder, der neben Bibelstellen auch seine eigenen Gedanken im feinsten Bairisch zum Besten gab. „Ein Adventssingen ist keine volkstümliche Unterhaltung“, schickte er gleich vorne weg. „Man muss an das glauben, was uns in den Liedern vermittelt wird.“ Und so entspann Rieder drei durchaus theologische Themenkomplexe, die durch die Klänge der Musiker sinnlich erfahrbar wurden.

Zunächst stand das Warten im Vordergrund. Das Warten auf Weihnachten als zentrales Element im Advent. Aber auch, so Rieder, das Warten auf ein Zeichen Gottes, auf Jesus, das bereits im Alten Testament ersehnt wurde. „Es wird ein Stern aufgehen“ stimmte dazu der „Edinger Vierg’sang“ an, der mit einer Harfe begleitet in perfekter Abstimmung von Sopran, Alt, Tenor und Bass andächtige Lieder vortrug. Die „Burghauser Maultrommelmusik“ produzierte mit ihren beiden Maultrommeln in Gitarrenbegleitung eher ungewöhnliche, aber ebenso passende Töne in filigraner und besinnlich ruhiger Form.

Im zweiten Teil stellten die Akteure die Gottesmutter Maria in den Mittelpunkt. Hierzu lieferten die „Rottaler Sänger“ einen Höhepunkt. Die vier Männer sangen inbrünstig „Der Engel des Herrn“ und verbreiteten so eine hoffnungsvolle Stimmung. Bei anderen Liedern wurde der Männergesang von der „Vilsleit’n Musi“ begleitet, die zu zweit meditative Akkordeonlieder und Gitarrenstücke aufführte.

Zum Ende ging es noch um die biblische Herbergssuche in Bethlehem. Für Rieder bedeutet jemanden Herberge geben, jemanden Hilfe zukommen zu lassen. „Bethlehem ist überall da, wo anderen nicht geholfen wird.“ Herzen öffnende Musik spielten die „Lindacher Weisenbläser“, die mit ihren Blechblasinstrumenten majestätische Melodien zauberten und zum Abschluss einen Andachtsjodler anstimmten.

Bereits zum sechsten Mal richtete Organisatorin Gabi Grave das Adventsingen aus und zeigte sich mit der Spendensumme für den Hospizverein, den sie selbst mitbegründete, „sehr zufrieden“. Die gebürtige Berlinerin meint: „Auch wenn man ein Preiß ist, kann einem die alpenländische Musik gefallen.“ So soll es in zwei Jahren wieder ein solches Adventskonzert geben. Samuel Stanley


 Spes und Habel übernehmen

Wechsel an der Spitze des Hospizvereins

Wechsel an der Spitze des Hospizvereins: Die Leitung übernimmt Dr. Johannes Spes (rechts) von Prof. Michael Kraus (Mitte) und auf Juristenebene macht Germar Spaett (von links) den Weg für Michael Habel frei. Reinhold Sterflinger wurde im Amt bestätigt. − Foto: HuckemeyerWechsel an der Spitze des Hospizvereins: Die Leitung übernimmt Dr. Johannes Spes (rechts) von Prof. Michael Kraus (Mitte) und auf Juristenebene macht Germar Spaett (von links) den Weg für Michael Habel frei. Reinhold Sterflinger wurde im Amt bestätigt. − Foto: Huckemeyer

Altötting. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ist Professor Dr. Dr. Michael Kraus von seinem Amt als Vorsitzender des Hospizvereins zurückgetreten. Sieben Jahre stand der Internist und Klinik-Chefarzt an der Spitze des Vereins. Es bewegte sich in dieser Zeit allerhand. So verdoppelte sich die Zahl der ehrenamtlich Tätigen. Zudem kann auf eine annehmbare wirtschaftliche Situation verwiesen werden.

Nun gibt es einige neue Gesichter im Vorstand: Die Mitgliederversammlung im Klaraheim ging mit Neuwahlen einher. Einstimmig wurde Dr. Johannes Spes zum Nachfolger von Michael Kraus gewählt. Auch das langjährige Vorstandsmitglied Germar Spaett, den Kraus als besonders engagiertes „Urgestein“ des Vereins bezeichnete, gibt seinen Posten weiter. Diesen hat künftig der Jurist und Notar Michael Habel inne. Reinhold Sterflinger wurde als Vorstandsmitglied bestätigt. In Abwesenheit wurde Dr. Günther Zahn neu in den Vorstand gewählt.

Der Verein, der im Oktober sein 20-jähriges Bestehen feierte, kann auf einen respektablen Rekord verweisen. „Mit 318 Mitgliedern erreichen wir den bisherigen Höchststand in unserer Vereinsgeschichte“, so Kraus. Aber auch andere Zahlen sind höchst bemerkenswert. Schwester Ute Hauptenbuchner verkündete: „Wir sind 35 aktive Hospizbegleiterinnen, die 4100 Stunden im Einsatz waren und dabei insgesamt 34000 Kilometer zurück legten.“

Neben der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung leistet der Verein viele andere Dienste wie Beratungen im Hinblick auf Vollmachten und Patientenverfügungen, offene Trauergruppen und Selbsthilfegruppen für Schmerz- und Fibromyalgiepatienten. Auch regelmäßige Fortbildungen, Kurse und Schulungen stehen auf dem Programm.

Die Hospizarbeit ist von Spendengeldern abhängig. In diesem Jahr sind rund 54000 Euro auf das Konto des Vereins geflossen. „Ich bedanke mich bei allen, die unseren Verein finanziell unterstützen“, so Kraus. Die nächste Gelegenheit, sich selber etwas Gutes zu tun und dabei Geld in die Vereinskasse zu bringen, besteht am Sonntag, 10. Dezember, wenn um 16 Uhr in der St.-Konrad-Kirche in Burghausen zum Adventssingen eingeladen wird.− huc


Gartenbauverein ehrt und spendet
PNP vom 02.12.2017

Spendenschecks über jeweils 1000 Euro bekamen Pfarrvikar Deva Gudipalli für ein Kinderheim in Indien und Prof. Michael Kraus (re.) für den Hospizverein

Altötting. Das Projekt „Lebensraum Hecke“ wurde heuer gestartet und zum Jahreshöhepunkt des Gartenbauvereins. Das wurde auch bei der Jahresschlussfeier, zu der sich die Mitglieder beim Graminger Weißbräu getroffen haben, ersichtlich: Günther Grünbacher wurde mit dem Wanderpreis „Der Grüne Daumen“ ausgezeichnet. Der Grund: Grünbacher war eine „großartige Unterstützung“ beim Planen und Umsetzen des Projektes „Lebensraum Hecke“.

Er war indes nicht der einzige, der bei dem gemütlichen Nachmittag besonderen Grund zur Freude hatte. Viele fleißige Hände hatten im August Kräuterbuschen gebunden, die am Festtag Mariä Himmelfahrt gegen einen kleinen Obolus verkauft wurden. Ein Großteil der Einnahmen wurde nun gespendet. Einen Scheck über jeweils 1000 Euro erhielten Pfarrvikar Deva Gudipalli für das Kinderheim St. Johns für Arme und Waise in seiner Heimat Indien und Prof. Michael Kraus als Vorsitzender für den Hospizverein Altötting. Beide stellten in einem kurzen Referat ihre Projekte vor. Mit einem kleinen Teil des Verkaufserlöses wird die Jugendarbeit des Vereins finanziert.

Abgerundet wurde das Programm von einem Bildervortrag, in dem Vorsitzende Gabi Hofer das Gartenjahr launig Revue passieren ließ, der Verlosung zweier Gutscheine und ein Quiz, für welches stellvertretende Vorsitzende Christina Hager 16 teils knifflige Fragen zu Gartenthemen zusammengestellt hatte. Für die musikalische Umrahmung sorgte Gitti Hauswirth mit der Gitarre.


„John Lennon“ und der gute Zweck

Lions Club Neuötting arrangiert Benefizkonzert mit Andreas Geffarth und Band 

30.10.2017 | PNP

 

 

 

 

Mit viel Spielfreude und knackigem Sound traten Andreas Geffarth und Band vor das Publikum, von links: Ralph JÃhn, Stefanie Müller, Andras Geffarth und Ingo Graf.  – Foto: Kuhnert

Er ist laut Experten einer der besten John Lennon-Interpreten“, kündigte Lions-Präsident Dr. Joseph Munteanu aus Eggenfelden in seiner, wegen vorübergehender Indisposition, recht kurzen Begrüßung den Thüringer Sänger und Gitarristen Andreas Geffarth am Samstag im Stadtsaal an. Angesichts der vollen Ränge freute sich Bürgermeister Peter Haugeneder als Schirmherr der Benefizveranstaltung und wünschte gute Unterhaltung bei musikalischer Qualität. Dass die Einnahmen aus dem Konzert vor allem dem Palliativen Netzwerk, insbesondere den 40 mobilen ehrenamtlichen Mitarbeitern des Hospizvereins zugeführt werden sollen, erläuterte anschließend Professor Dr. Michael Kraus als dessen Vorsitzender. Mit enormem Beifall wird der mit viel Lob angekündigte Künstler dann von einem sehr gesellig-aktiven Publikum empfangen.
Solo steht Andreas Geffarth zunächst auf der Bühne, singt vor etwa 250 Leuten mit gehaltvollem Bariton und nur von der Akustikgitarre mit psychedelischen Harmonien und kantigen Akkorden begleitet, den für das Jahr 1967 recht avantgardistischen Beatles-Song „Strawberry Fields“. Komponiert hatte in John Lennon. Und dem Musikgenie John Lennon gilt eben dieser spezielle Tribut, auch wenn Andreas Geffarth die gemeinsamen Hits der Beatles nicht beiseitelassen will und über Lennon/Mc McCartney meint: „Der eine war eben das Salz in der Suppe des anderen“. Erfrischend anzuhören sind die teils 50 Jahre alten Songs, die die Musiker dann in einem musikalisch-launigen Feuerwerk lostreten; und in ihrer schlauen Tonarchitektur irgendwie zeitlos und textbezogen immer wieder aktuell. So auch die provokanten wie auch träumerischen Zeilen eines Jahrhundert-Songs wie „Imagine“ in dem von einer grenzenlosen Welt die Rede ist und der im Repertoire natürlich keinesfalls fehlen darf. Spielfreudig und knackig serviert die Band einen bekannten Hit nach dem anderen: „A Hard Days Night“, „Come together“, „Woman“, „Watchin‘ the Wheels“, „Cold Turkey“ und und und …

Ein schillernder Querschnitt der rockigen, romantischen und progressiven Facetten eines John Lennon tut sich in der Umsetzung der vierköpfigen Band auf. Mit stimmlichem Volumen und groovendem Bass ergänzt Stefanie Müller die vokale Präsentation von Andreas Geffarth. Drummer Ralph Jähn übt sich in echter „Ringo“Manier und Ingo Graf lässt nicht nur im Solo seine E-Gitarre jaulen. Neben der steifen Klangbrise, bei der das Publikum immer wieder zum mitsingen animiert wird, ist bei Andreas Geffarth auch lustiges Plaudern, Sampler-Technik und die eine oder andere musikalische Slap-Stick-Einlage angesagt. Und so ist sein John Lennon Tribute eine gelungene Mischung aus vorzüglicher Interpretation und ganz viel Spaß. – Sylvia Kuhnert


Der Hospizverein feiert 20 jähriges Jubiläum.

Das Jubiläumsprogramm 2017/2018 als Download finden Sie hier.

Quelle: pnp / 09.10.2017
Lob für 20 Jahre Engagement zum Wohle der Menschen: (v.l.) Bürgermeister Hans Steindl, Einsatzleiterin Ute Hauptenbuchner, Prof. Michael Kraus, Einsatzleiterin Rita Hauptenbuchner und Landrat Erwin Schneider.
Lob für 20 Jahre Engagement zum Wohle der Menschen: (v.l.) Bürgermeister Hans Steindl, Einsatzleiterin Ute Hauptenbuchner, Prof. Michael Kraus, Einsatzleiterin Rita Hauptenbuchner und Landrat Erwin Schneider.
„Für Sie ist dieser heutige Abend gemacht“, so begrüßte Prof. Michael Kraus die anwesenden Hospizhelferinnen im Bürgerhaus. Am vergangenen Samstag wurde mit einer Feierstunde das 20-jährige Bestehen des Hospizvereins im Landkreis Altötting gewürdigt. Aus diesem Anlass fanden sich Vertreter der Kommunen, Gründungsmitglieder des Vereins, Unterstützer und Sponsoren ein.

Landrat Erwin Schneider zollte dem Hospizverein höchsten Respekt. Er bedankte sich in seinem Grußwort für die unverzichtbare Arbeit des Vereins und wies darauf hin, dass sich in England vor 50 Jahren der erste Hospizverein gründete. Daraufhin setzte sich die Hospizbewegung auch in anderen Ländern langsam in Gang. „Da sind wir mit 20 Jahren Hospizarbeit recht gut dabei“, so der Landkreischef. Bürgermeister Hans Steindl gratulierte ebenfalls zum „runden Geburtstag“. Weil ohne Geld Hospizarbeit nicht voran kommen könne, spendete Hans Steindl am Schluss der Feierstunde eine nicht genannte, aber hohe Summe für den Verein.

Der Chor der Hospizhelferinnen trug zur musikalischen Gestaltung des Jubiläumsabends bei. − Fotos: Huckemeyer

Der Chor der Hospizhelferinnen trug zur musikalischen Gestaltung des Jubiläumsabends bei. − Fotos: Huckemeyer

Prof. Michael Kraus, Vorsitzender des Hospizvereins, wies auf die Bedeutung der Hospizarbeit hin. Nach seinen Erfahrungen gibt es kaum einen Menschen, der am Ende des Lebens nicht „ins Reine kommen“ will mit sich, aber auch mit Angehörigen oder Freunden, mit denen Konflikte bestehen. Das Verzeihen bekomme eine große Bedeutung. Auch das eigene Verzeihen sei hier gemeint. „Manchmal brauchen Angehörige mehr Begleitung als der betroffene Mensch selber“, ist die Beobachtung einer langjährigen Hospizhelferin. Prof. Kraus sprach von einer Sterbekultur. „Zu dieser gehören Rituale und Trauerarbeit. Kultur kann sich nicht immer selber finanzieren. Kultur muss sich eine Gesellschaft leisten können, oder es eben lassen. Aber wer will schon eine kulturfreie Gesellschaft. Der gute Tod ist das Ende eines guten Lebens, besonders aber eines guten Sterbens, in einer kultivierten aufgeschlossenen Gesellschaft“.

 

 

 


 

Altötting. Links und rechts lagen die Kinder neben dem Papa im Bett. Wie selbstverständlich hatten sie sich zu ihm hineingelegt, um sich zu verabschieden. Ihr Papa war gerade gestorben, zu Hause im eigenen Bett. „Nehmt euch was mit, was nach dem Papa riecht, ein T-Shirt vielleicht“, sage Ute Hauptenbuchner nach einer Weile.

Die Kinder kletterten aus dem Bett, nahmen sich ein paar Teile aus dem Schrank.

„Kinder haben einen ganz natürlichen Umgang mit dem Tod“, sagt Hospizbegleiterin Ute Hauptenbuchner. „Da reicht es oft, einfach nur da zu sein.“ Hauptenbuchner ist die Einsatzleitung im Hospizverein Altötting, der im Oktober sein 20-jähriges Bestehen feiert. Das daraus hervorgegangene Palliative Versorgungsnetzwerk ist ein Vorbild-Modell in Bayern und verknüpft alle Ebenen, von medizinischer Versorgung bis zur Begleitung auf dem Weg in den Tod. Und das gilt auch für Kinder: Seit einigen Jahren betreut der Hospizverein auch Kinder und Jugendliche, die mit dem Tod von Eltern oder Großeltern umgehen müssen.

Für Kinder oft die erste Begegnung mit dem Tod

Für die Kinder ist es oft das erste Mal, dass sie mit dem Tod in Berührung kommen“, sagt Christa Sieber. Sie war vor sechs Jahren die erste im Hospizverein, die eine Zusatzausbildung im Kinderhospiz gemacht hat, weitere 140 Stunden noch dazu zur Ausbildung zur Hospizbegleiterin. Seitdem unterstützt die Ehrenamtliche nicht nur Erwachsene auf ihrem letzten Weg, sondern auch Kinder, die mit dem Tod konfrontiert werden. „Wenn zum Beispiel der Opa stirbt, dann merken die Kinder, dass die Eltern auch traurig sind. Und dann verschließen sie sich manchmal, dann reden sie nicht mehr mit den Eltern, um sie nicht noch trauriger zu machen“, weiß Sieber. Die 65-jährige Haimingerin hat einen Draht zu Kindern, das hat sie selbst erst in der Ausbildung entdeckt.

Wenn sie für eine Begleitung zu Kindern fährt, hat sie Bücher dabei, „Der alte Elefant“ zum Beispiel, die sich mit dem Sterben beschäftigen. Sie hat Stifte dabei und kleine Trost-Teddys als Geschenk. Aber das Wichtigste ist die Empathie, die Fähigkeit, mit den Kindern anzuknüpfen. „Ich hatte am Anfang große Zweifel“, sagt Christa Sieber. „Kann ich das überhaupt?“ Aber in ihrem ersten Praktikum in einer Tageseinrichtung für behinderte Kinder merkte sie: Das ist es. Die Direktheit der Kleinen war für sie ein „wunderbares Erlebnis“. Seitdem ist Sieber eine von zwei Ehrenamtlichen im Hospizverein, die Kinder unterstützt.

Und das ist nötig. Immer häufiger sind die Fälle, in denen jüngere Eltern auf ihrem letzten Weg begleitet werden, weiß Ute Hauptenbuchner. Und auch Omas und Opas, oft noch jung, hinterlassen große Lücken im Leben eines Kindes. „Man muss einen Weg finden, damit Kinder das Ganze verarbeiten können“, sagt Christa Sieber. Da gibt es den Buben, dessen geliebter Opa, mit dem er immer gebastelt, geangelt, getüftelt hat, plötzlich schwer krank ist – und nicht mehr der aktive Opa ist, den der Bub kennt. Und diesen kranken, fremden Mann will er nicht besuchen. „Ich habe Angst, dass Opa stirbt“, sagte der Junge zu Sieber und sie erklärte ihm, dass das auch passieren wird. Ob er seinem Opa nicht einen Drachen basteln will, so wie früher? Der Bub sagte nichts, aber beim nächsten Besuch hatte er den Drachen für seinen Opa gebastelt.

Christa Sieber selbst kam – wie die meisten Ehrenamtlichen – zum Hospizverein, nachdem sie selbst mit dem Tod konfrontiert war. Sie verlor zwei Menschen aus ihrer großen Familie innerhalb von wenigen Tagen. „Ich hatte das Gefühl, dass ich in dem, was ich selber durchlebt habe, andere unterstützen könnte“, versucht sie es zu erklären. In einem Schreibwarenladen sah sie einen Flyer des Hospizvereins. 16 Jahre ist das mittlerweile her, es gibt kaum eine Sterbebegleiterin, die länger dabei ist.

Tränen auf dem Heimweg

Doch immer noch bewegt sie die Begleitung. Jede einzelne. „Es ist normal, dass ich heimfahre und die Tränen laufen“, gibt sie unumwunden zu. „Es passiert oft, dass ich mit den Leuten mitweine; man muss da nicht die Starke mimen.“ Kraft schöpft sie auf ihrem Radl und in den Bergen, auch in ihrer Familie. Und wenn eine Sterbebegleitung doch einmal zu intensiv wird, dann ist es Ute Hauptenbuchners Aufgabe als Einsatzleiterin, zu intervenieren. Auch bei Christa Sieber ist das schon vorgekommen. „Da gab es zunächst schon Wenn und Aber von mir“, sagt Sieber. „Aber im Nachhinein muss ich sagen: Sie hatte Recht.“

Es ist das Vertrauen, das einem die Menschen entgegen bringen in diesen schweren Stunden, was Christa Sieber so schätzt an ihrem Ehrenamt. „Was dir die Menschen alles anvertrauen, das ist wirklich ergreifend“, sagt sie. Und manchmal ist es auch lustig. Vor allem die Kinder sorgen für schöne und lustige Momente, wenn sie einfach schonungslos ehrlich sind. „Kinder sind dann auch so fürsorglich“, schmunzelt sie. „Die fragen mich oft, ob ich was will. Einen Keks vielleicht?“ Bei der Sterbebegleitung, das ist Christa Sieber und Ute Hauptenbuchner wichtig zu sagen, geht es nicht nur traurig zu.

Das können die Jugendlichen oft gar nicht glauben, wenn Christa Sieber in Schulen von ihrer Arbeit berichtet. „Hospiz macht Schule“, heißt das Angebot des Hospizvereins, bei dem meistens Christa Sieber, Ute Hauptenbuchner und Vorsitzender Prof. Michael Kraus an eine Schule kommen und über Sterbebegleitung und den Hospizgedanken sprechen. „Es ist erstaunlich“, sagt Ute Hauptenbuchner: „Die Kinder sind wirklich gut vorbereitet und sehr interessiert. Da ist es mucksmäuschenstill.“

Und eine Frage kommt immer: Warum die Ehrenamtlichen das alles unentgeltlich machen. Auf diese Frage hat Christa Sieber ihre eigene Antwort gefunden. „Ich bin angekommen“, sagt sie.

 


Verstärkung im Hospizverein

Rita Hauptenbuchner
Rita Hauptenbuchner

Seit Januar hat Ute Hauptenbuchner, Einsatzleiterin im Hospizverein und gute Seele der Einrichtung, Unterstützung bekommen: Neben der hauptamtlichen Leitung arbeitet nun Rita Hauptenbuchner in Teilzeit ebenfalls in der Koordinationsstelle des Vereins. Die Namensgleichheit ist übrigens kein Zufall: Rita ist die Schwiegertochter von Uta Hauptenbuchner. Die 33-Jährige kommt aus Winhöring, ist gelernte Krankenschwester, Fachkraft für Palliative Care und Aroma-Praktikerin. Rita Hauptenbuchner arbeitet in der Neurologie im Krankenhaus in Altötting und nun eben als Koordinatorin im Altöttinger Hospizverein.− cts

 


 

Elektro Enzinger GmbH spendet für den Hospizverein

Neuötting. Die Elektro Enzinger GmbH Neuötting spendete für die neuen Räumlichkeiten des Hospizvereins einen neuen Kaffeevollautomaten.

Wir bedanken uns für diese großzügige Geste!


Lions Club spendet Auto

Mühldorf/Altötting. Der Lions Club Neuötting engagiert sich sozial auf breiter Ebene. Unter anderem hat er in den letzten zehn Jahren elf Autos für den Hospizverein Altötting gespendet. Jüngst fand die Übergabe des zwölften Fahrzeuges, eines Toyota-Aygo vom Autohaus Haslbeck Mühldorf, statt. Dass durch diese Spenden die so wichtige Mobilität der derzeit 42 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Hospizvereins erst ermöglicht werde, betonte Prof. Dr. Michael R. Kraus (3.v.r.), der Vorsitzende des Hospizvereins, bei der Übergabe. Nur so könne garantiert werden, dass die schwerstkranken und sterbenden Patienten dort Hilfe bekommen, wo sie bis zuletzt ein erfülltes Leben führen können: bei sich zu Hause. Weiter im Bild (v.l.): Reinhold Haslbeck, Präsident des Lions Club Neuötting, Ute Hauptenbuchner, Koordinatorin des Hospizvereins, Dr. Jürgen Commeßmann, Vorsitzender des Lions Hilfswerks Neuötting e.V., und Dr. Johannes Spes, Leiter der Palliativmedizin Altötting. Text/Bild: uj

 

Spende für den Hospizverein

Kirchweidach. Freude herrschte bei Professor Dr. Dr. Michael Kraus als Vorsitzender des Hospizvereins Altötting. Professor Kraus konnte im Kooperatorhaus einen symbolischen Scheck über 1.000 Euro für die wichtige Arbeit des Hospizvereins entgegennehmen. Diese Spende überreichte die ehemalige Vorstandschaft des Katholischen Frauenbundes Kirchweidach. Wie Professor Kraus sagte, werde der Betrag auch in die Fortbildung der über vierzig ehrenamtlichen Helferinnen des Vereins investiert. Der Verein werde ausschließlich durch Spenden finanziert, um kranke Mitmenschen auf ihrem letzten Weg würdig zu begleiten. Auch würden die Angehörigen sehr intensiv betreut und nicht alleine gelassen. Unser Bild zeigt Professor Dr. Dr. Michael Kraus gemeinsam mit den ehemaligen Vorstandsmitgliedern des Frauenbundes bei der Scheckübergabe. Foto: Heckmann